157. Historisches Rüttlischiessen – Pulverdampf und viel Geselligkeit:

1135 Schützinnen und Schützen trafen sich am Mittwoch vor Martini, am 6. November, zum 157. Rütlischiessen. Geschossen wird mit Ordonanzwaffen. Es gilt, kniend 15 Schüsse abzugeben. Veranstalter sind die Vereinigten Rüttlischützen, bestehend aus den Sektionen der Kantone Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und der Schützengesellschaft der Stadt Luzern. Am Rütlischiessen nehmen auch eingeladene ständige- und nichtständige Gastsektionen teil. Seit 1913 sind die Berner Stadtschützen eine ständige Gastsektion.

Zusammen mit weiteren Gästen begleitete der Vorstand der Historischen Schützen Schweiz dieses Jahr die Rüttlifaht der Berner Stadtschützen. Besonderer Gast war Général (2S) Bertrand Cavallier).

Jedes Jahr steht nach dem Schiessprogramm die Geselligkeit im Vordergrund. Schützinnen und Schützen sowie die zahlreich anwesenden Gäste besuchen in einer Art Tourne die Stände der einzelnen Gesellschaften. Besonders beliebt ist das einzige Zelt auf dem Rütli, das Burgunderzelt der Berner Stadtschützen. Ein genaues Protokoll regelt den Zugang.

Das grösste Highlight des Tages war aber ein Rekord: Pius Wyss, Ennetmoos, erzielt nach 157 Rütlischiessen als erster Schütze das Maximum-Resultat von 90 Punkten.

Historische Schützen Schweiz: Vizepräsident Andreas Stricker und Präsident Ueli Augsburger

Sämi Spreng, Zibelegring und Gast der Stadschützen Bern. Melchior Stoller, Präsident

Ein besonderer Gast der Historischen Schützen Schweiz: Vizepräsident Andreas Stricker mit Général (2S) Bertrand Cavallier

Rüttlifahrt 2019: Vorstandsmitglieder der Historischen Schützen Schweiz mit viel Prominenz vor dem Burgunderzelt der Berner Stadtschützen