Das traditionsreiche Bergschiessen, das seit 1937 auf dem 1157 Meter hohen Zuger Alpli stattfindet, ist das letzte feldmässige Bergschiessen seiner Art in der Zentralschweiz. Mit dem letzten Samstag im Juni, besitzt dieser einmalige Anlass seinen festen Platz im jährlichen Schiessplan. Die rund einen Quadratkilometer grosse «Zuger-Exklave Alpli», unterhalb des Wildspitz, übte schon immer eine besondere Anziehungskraft auf Besucher aller Art aus. Einmal im Jahr lassen sich auch Schützinnen wie Schützen aus nah und fern vom voralpinen Charme des «Zuger-Alpli» verzaubern. Nebst den Stamm- und Gast-Sektionen werden auch Einzelschützen immer herzlich willkommen geheissen – Kleine wie auch grosse Begleitungen inbegriffen.
Ein besonderes Angebot hielten die Organisatoren für Jungschützinnen und Jungschützen bereit. Dank der grosszügigen Unterstützung der «Alpli-Sponsoren» hatten Nachwuchs-Schützinnen und -schützen lediglich einen Betrag von fünf Franken als Doppel zu entrichten. Mit 152 Teilnehmenden, davon 14 Damen und 14 Jungschützen bei total 16 Sektionen, verzeichnete der Traditionsanlass am Samstag, 27. Juni erneut eine eindrucksvolle Beteiligung.
Meisterschütze, Sponsoren und Prominenz
Alpli-Meister 2026 und zugleich bester Einzelschütze mit dem Maximum von 50 Punkten wurde Michael Peter, Präsident der Schützengesellschaft Menzingen. Die Ehrungen erfolgten beim feierlichen Absenden, das durch seine stimmungsvolle Atmosphäre den idealen Rahmen für die Preisverleihung bot. Teilnehmer welche das erste Mal ein Kranzresultat erreichten, durften sich mit dem attraktiven Kopfkranz krönen lassen.
Das ganz spezielle Jubiläum naht
Während der «grosse Bruder, das historische Morgartenschiessen» im nächsten Jahr den 113. Geburtstag feiern darf, zeichnet sich für die «kleine Schwester Alplischiessen» im Jahr 2027 das 90 jährige Jubiläum ab. Die Organisatoren des «Vereins Alplischiessen» blicken deshalb bereits mit Vorfreude auf Samstag 26. Juni 2027. Die Planungen für ein prachtvolles Jubiläum sind bereits angelaufen.